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Coronavirus – Stallsperren und Zuttrittsverbote

Da in den letzten Tagen gefühlt stündlich neue Maßnahmen ergriffen werden um die Infektionskurve abzuflachen, steigt natürlich auch die Verunsicherung vieler Pferdebesitzer und Hufschmiede. Da gibts es natürlich unzählige Fragen die aufkommen. Ist es noch erlaubt Pferde zu beschlagen? Darf man überhaupt noch seine eigenen Pferde besuchen und pflegen? Dürfen Stallbetreiber gar Zutrittssperren anordnen?

Genau damit hat sich das Österreichische Pferdemagazin Pferderevue befasst, und Rechtsexpertin Dr. Manuela Pacher um eine Einschätzung der aktuellen Lage gebeten.

Die für uns Hufschmiede wohl relevanteste Frage war natürlich wie es denn mit Hufschmieden und Tierärzten aussieht, wenn der Stall gesperrt ist. Kann/darf man diesen Personen den Zutritt verweigern? 

Nein, gerade wenn wir von Tierärzten ausgehen, die zur medizinischen Versorgung gehören, dann ist ein Betretungsverbot nicht zulässig. Dasselbe gilt auch für Hufschmiede, wenn das Pferd zur Gesunderhaltung eine Bearbeitung braucht. Eine Ausnahme bildet auch hier die behördliche Sperrung des Betriebes aufgrund von Quarantänemaßnahmen. In allen anderen Fällen würde durch ein Verbot die Gesundheit des Tieres gefährdet werden. Stallbesitzer müssen sich im Klaren darüber sein, dass sie im Rahmen des Einstellvertrages für die ordnungsgemäße Versorgung des Tieres haften. Diese müssen sie auch sicherstellen.”

Dr. Manuela Pacher

Trotzdem wird natürlich weiterhin zur höchster Vorsicht aufgerufen, und es sollte niemand den Ernst der Lage unterschätzen. Wir müssen alle unseren Beitrag dazu leisten um eine Verbreitung bestmöglichst zu verlangsamen oder gar einzudämmen.

In diesem Sinne, informiert euch, desinfiziert euch und bleibt´s g´sund!

Hier findet ihr die wichtigsten Pferderevue Artikel zum nachlesen:

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